Die Cellulite
oder auch die "lokalisierte Lymphodystrophie".
Der Ausdruck "Cellulite" ist anfangs dieses Jahrhunderts in Frankreich entstanden und meint die allgemein unästhetische Erscheinung der Beine und Hüften. In den 20er Jahren wurde die "Cellulite" beschrieben als "nicht entzündliche Zelldystrophie des Fettgewebes mit lokalen Veränderungen des Wasserstoffwechsels und einer Auffüllung der Zellzwischenräume". Erst in den 70er Jahren wurde die Cellulite als Krankheit erkannt. Der Widerstand dagegen war allerdings erheblich.
Was ist die Cellulite eigentlich?
Es ist ein Veränderungsprozess des Bindegewebes. Zumindest findet hier der Prozess seinen Anfang. Das Fettgewebe ist zwar erheblich, jedoch nur sekundär, betroffen Zu Beginn stehen immer eine Blutstauung und eine lymphatische Mikrostase. Diese verändert den Stoffwechsel des Bindegewebes. Eine Gewebsauffüllung erfolgt in vier Stadien. Hat dieser Prozess erst einmal begonnen, so treten erhebliche Hautveränderungen mit Stauungserscheinungen in den unteren Ausläufern des Lymph-Venen-Kreislaufes auf.
Es bilden sich Gewebswasser, Veränderungen der Kollagenfasern, es verringert sich die Stoffwechselleistung in diesem Bereich, das Bindegewebe wird dicker, es kommt zu Ödembildungen, es folgt die Veränderung am Profil, dann folgt die sogenannte Orangenhaut, manchmal auch eine völlig glatte Haut, die aber sehr trocken ist und zuletzt haben wir die sogenannte" Matratzenhaut" oder auch "Steppdeckenhaut". Und es gibt verschiedenen Begleitsymptome: Kleine und größere Knötchen, Unterwärmung der Haut, Dehnungsstreifen, Teleangiektasien, eine gewisse Schmerzempfindlichkeit beim Tasten, örtliche Schweregefühle und mit allem damit im Zusammenhang stehend, auch Depression und Nervosität.
Die Cellulite zeigt sich in unterschiedlicher Form. Um helfen zu können, muss eine Einordnung durchgeführt werden, damit die richtige Behandlung erfolgen kann. Eine solche Einordnung ist unbedingt notwendig, wenn die Therapie in unserer Praxis durchgeführt werden soll.
Es existieren vier unterschiedliche Erscheinungsformen:
1) weiche und schlaffe Cellulite
2) ödematöse Cellulite
3) harte und kompakte Cellulite
4) Fasercellulite
Zur Behandlung in unserer Praxis sind keine Medikamente notwendig. Möchten Sie jedoch zur Unterstützung solche einnehmen, so sprechen Sie vorher bitte
mit dem
Therapeuten. Die Behandlung erfolgt nach einem Schema, das wir kurz "Attila" nennen. Die Behandlung erfolgt schmerzlos. Zur Durchführung ist keine Betäubung notwendig.
Die Therapie :
1) Lipolytische Welle. Hier werden Fetteinschlüsse "geknackt" und entsorgt.
2) Ultra-Schall-Behandlung. Hierbei kommt es zur massiven Entsorgung der toxischen Zwischenzellsubstanzen.
3) Wärmebehandlung.
Diese Therapie reduziert die toxischen Zwischenzellsubstanzen , die sich angesammelt haben. Es handelt sich keineswegs um eine Abmagerungs-Therapie. Dennoch führt diese Maßnahme zu einer geringen Gewichtsabnahme. Die Therapie beinhaltet kein Risiko und führt zu keinen Nebenwirkungen.
verantwortlich für den Inhalt: Rolf-D.Mentzel, 98527 Suhl, Marktplatz 4