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Therapieschwerpunkte.

Heilpraktiker sind Alternativ-Mediziner. Sie haben sehr unterschiedliche Therapierichtungen. Es gibt solche, die (wie ich) fast ausschließlich manuell arbeiten und solche, die Medikamente verschreiben. Das können phytotherapeutische Medikamente sein, aber auch homöopathische Medikamente.

Heilpraktiker können aus jeder anderen Berufsrichtung kommen. Daher kommen manche aus der Industrie (wie ich, ich war früher Dipl.Ingenieur und habe für die japanische Industrie gearbeitet), aus politischen Bereichen, aus der Krankenpflege, aus ökologischen Bereichen und sogar ehemalige Soldaten findet man hier. Sie alle arbeiten sehr unterschiedlich. So können die ehemaligen Techniker sich nur ganz schwer mit der Homöopathie anfreunden, oder mit Therapien, die "Heilstrahlen" bedürfen. Es gibt solche, die aus der Landwirtschaft kommen. Diese werden eher die Pflanzenheilkunde als Therapieart wählen. Und es gibt Kollegen, die aus theologischen Bereichen kommen, die dann eher mit sogenannten energetischen Therapien arbeiten, wie Bach-Blüten-Therapie, auch Homöopathie und Ähnlichem.

Für den Patienten heißt das, dass dieser sich den Therapeuten genau ansehen sollte, denn Sie gehen natürlich auch nicht mit einer Grippe zum Orthopäden, oder?

Auch die Erfahrung des Therapeuten muss zwingend für den Patienten wichtig sein. Wie lange besteht seine Praxis? Diese Frage darf gestellt werden.

Der Patient kommt zum Therapeuten mit der Maßgabe am Abend wieder geheilt zu sein. Das geht in den meisten Fällen natürlich nicht.

Heilpraktiker behandeln chronische Erkrankungen. Diese sind nicht in den Griff zu bekommen mit einer oder zwei Behandlungsterminen. Man muss sich daher auf eine längere Behandlung einstellen. ich habe meine Therapien aber dennoch ausgesucht nach einer relativ kurzen Zeit der Behandlung.

Die Chiropraktik gehört dazu. Mit einem gezielten Handgriff lassen sich häufig schlimme Rückenschmerzen behandeln. Die Neuraltherapie gehört dazu, denn diese funktioniert über die Nerven. Bisweilen kennen wir als Ergebnis das sogenannte Sekundenphänomen. Blitzartig verschwinden Probleme, die sich oft sogar nicht im direkten Umfeld der Schmerzen befinden. Aber das kommt eher seltener vor. Ich behandele auch mit Sauerstoff-Therapien unterschiedlicher Art. Da ist nichts geheimnisvolles dran und diese Therapien sind nachvollziehbar von Ihnen, liebe Patienten, vom Arzt und natürlich auch von den Kollegen. In meiner Praxis finden Sie keine Geheimmedikamente, keine Wunderheilmittel, sondern bewerte Therapien, die bisweilen schon sehr, sehr alt sind. Die Eigenbluttherapie gehört dazu, wie auch das Schröpfen. Solche Therapien finden Sie kaum mehr bei einem Allgemeinmediziner. Dennoch sind sie überaus hilfreich. Viele meiner Patienten können das bestätigen.

Die Kassen bezahlen uns leider nicht. Sie müssen also die Kosten selber tragen. Allerdings besteht bei Ihnen die Möglichkeit sich recht kostengünstig eine Zusatzversicherung zu leisten, die die Heilpraktikerkosten abdeckt. Das ist aber nur dann interessant, wenn Sie entscheiden, den Heilpraktiker öfter zu bemühen. Heilpraktiker haben auch ein Gebührenverzeichnis. Wie die Ärzte. Der Arzt muss danach berechnen, wir Heilpraktiker können danach berechnen. Es gibt Kollegen, die haben hinsichtlich der Vergütung ganz eigene Vorstellungen. Daher sollten Sie mit dem Therapeuten vorab über die zu erwartenden Kosten sprechen.   r.d.m.